Beständige Aufmerksamkeit ist das Ärmelhochkrempeln der Liebe

Etwas wollen heißt, es beabsichtigen, es mit schöpferischer Energie erfüllen. Was Du mit Energie ausstattest, was auch immer es sei, das erschaffst Du, denn Deine Energie hat gestalterische Macht.

Wenn Du denkst und fühlst, setzt Du die Energie Deines Bewusstseins in Bewegung und Energie zu bewegen, ist Leben einzuhauchen. Dasjenige, worin Du Deine Energie investierst, drückst Du kraft Deiner Gedanken- und Gefühlsmacht in den Ausdruck. Du kannst gar nicht anders. Solange Du Dich auf etwas konzentrierst, also Deine Aufmerksamkeit darauf fokussierst, erschaffst Du es ständig neu, Du erhältst und bekräftigst es.

Was auch immer Du mit Aufmerksamkeit bedenkst, dem verleihst Du Realität. Das ist die göttliche Schöpferkraft, die Dir als Teil von Alles-was-Ist ganz natürlich gegeben ist.

Der Mensch ist sich seiner großartigen Macht des Erschaffens nur sehr bedingt bewusst. Der Weg zurück in die Einheit mit Gott, zurück in Deine natürliche, ewige Heimat, ist unabdingbar verknüpft mit der Erkenntnis und Anerkennung der eigenen Schöpferkraft und, in der logischen Konsequenz, mit der Übernahme der Verantwortung. Der Weg der Selbsterkenntnis eröffnet sich dem Menschen durch das Gewahr­werden seiner eigenen Macht.

Durch das, was Du bewirkst, erkennst Du, was Du bist.

Entsprechend dem, was Du zu sein glaubst, bewirkst Du, denn niemand kann jemals sich selbst übersteigen. Dies ist die große Wechselwirkung, denn wie innen, so außen und wie außen, so innen. Das Erkennen der eigenen schöpferischen Macht ist untrennbar geknüpft an das Gewahrwerden des Göttlichen in Dir. Das Ego weiß nur zu gut, dass das Anerkennen Deines göttlichen Erbes seine Entmachtung einläutet. So tust Du in der Regel alles, um Dich weiterhin von Deiner Machtlosigkeit zu überzeugen und Dich unter der tyrannischen Kontrolle der Opferillusion zu halten. In dem Maße, in dem Du zur Anerkennung Deiner Macht erwachst, nimmst Du dem Ego den Wind aus den Segeln. Das Ego ist ein wahrer Meister der Täuschung und, wie wir gesehen haben, wird es immer versuchen, Dir jeden Anspruch auf Macht als hochmütige Auflehnung gegen göttliche Autorität auszulegen.

[Regulus – aus Band IV]